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By Lord Kelvin, Tait P.G.

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Ich beziehe mich hier auf eine Unterscheidung, die Niklas Luhmann in seinem Band Soziologische Aufkliirung 2, Opladen (Westdeutscher Verlag) 1975, mit der Folge seiner Aufsatze iiber "Interaktion, Organisation, Gesellschaft", "Allgemeine Theorie organisierter Sozialsysteme" und "Die Weltgesellschaft" ausgearbeitet hat. 21 Eine in diesem Zusammenhang bemerkenswerte Komponente des "politischen Terrorismus" ist es, daB diese Gruppen der Staatsgewalt nicht allein auf der Ebene der Macht, des Zwangs und des Einsatzes von Gewalt trotzen, sondern vor aHem auch die ethische Berechtigung der etablierten staatlichen (und sozialen) Ordnung in Zweifel steHen; eine Bedrohung, die von reinen Kriminalitaten niemals ausgeht.

Dieser zweite Fall dlirfte eine schier unendliche Flille von epistemologischen und ontologischen Bemerkungen 36 nach sich ziehen; er sei daher hinter dem ersten Fall einstweilen zuriickgestellt. Niemand kann aile Selektionen fiir das notwendige Handeln in der Welt allein treffen. Ego kann, urn mit den komplexen rechtlichen Situationen des Lebens fertig zu werden, Jura studieren. Er kann diese Kenntnisse noch urn volkswirtschaftliche, psychologische und soziologische Studien erweitern, sie mit Philosophie untermauern, sich mit religioser Haitung festen Grund im Glauben verschaffen, aber irgendwann und irgendwo sind seine Kapazitaten erschopft: Er kann nicht zugleich Arzt sein, urn seine Gesundheit selbst zu schiitzen, nicht Psychiater sein, urn seine Neurosen zu heilen, nicht sein eigener Ehepartner, seine Eltern und seine Kinder sein - wenn er iiberhaupt ein "normales" Leben in der Gesellschaft fiihren will, so muB er bereit sein, die Selektionen anderer zu iibernehmen und die Illusion der Autarkie preiszugeben.

Das Problem der effektiven "Nutzenmessung" - insbesondere angesichts der Problematik "subjektiven" und "objektiven" Nutzens mit all den anhangenden Fragen der Vergleichbarkeit, der Transivitat etc. ) 35 Das ubiquitare Medium des Nutzentransfers ist "Geld", und Geld wird mithin in diesem Zusammenhang als das Medium des Transfers von Selektionen betrach tet, die auf dem Versprechen von Vorteilen beruhen. Man mu~ jedoch beachten, da~ darin eine historische Einschrankung liegt: das Versprechen von Vorteilen ist von haherer Allgemeinheit (also ein starker generalisiertes Prinzip) als das Versprechen von Geld oder in Geldgra~en ausdrlickbaren Vorteilen ("Nutzen").

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by Richard
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