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By Gotthold Ephraim Lessing

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Wer hatte Sie die Affen so kennen gelehrt? Indem er nach der Türe zugeht. Ja wohl sind sie hämisch. – Nun Angelo? ANGELO der die Maske abgenommen. Passen Sie auf, Herr Kammerherr! Man muß sie gleich bringen. MARINELLI. Und wie lief es sonst ab? ANGELO. Ich denke ja, recht gut. MARINELLI. Wie steht es mit dem Grafen? ANGELO. Zu dienen! So, so! – Aber er muß Wind gehabt haben. Denn er war nicht so ganz unbereitet. MARINELLI. Geschwind sage mir, was du mir zu sagen hast! – Ist er tot? ANGELO. Es tut mir leid um den guten Herrn.

CONTI etwas ärgerlich. Ah, mein Prinz, – wir Maler rechnen darauf, daß das fertige Bild den Liebhaber noch eben so warm findet, als warm er es bestellte. Wir malen mit Augen der Liebe: und Augen der Liebe müßten uns auch nur beurteilen. DER PRINZ. Je nun, Conti; – warum kamen Sie nicht einen Monat früher damit? – Setzen Sie weg. – Was ist das andere Stück? CONTI indem er es holt, und noch verkehrt in der Hand hält. Auch ein weibliches Porträt. DER PRINZ. So möcht' ich es bald – lieber gar nicht sehen.

Ich danke Ihnen, Conti; ich danke Ihnen recht sehr. – Und wie gesagt: in meinem Gebiete soll die Kunst nicht nach Brot gehen; – bis ich selbst keines habe. – Schicken Sie, Conti, zu meinem Schatzmeister, und lassen Sie, auf Ihre Quittung, für beide Porträte sich bezahlen, – was Sie wollen. So viel Sie wollen, Conti. CONTI. Sollte ich doch nun bald fürchten, Prinz, daß Sie so, noch etwas anders belohnen wollen, als die Kunst. DER PRINZ. O des eifersüchtigen Künstlers! Nicht doch! – Hören Sie, Conti; so viel Sie wollen.

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Emilia Galotti by Gotthold Ephraim Lessing


by Jeff
4.2

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