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By Frank Meier

ISBN-10: 3531165135

ISBN-13: 9783531165134

ISBN-10: 3531914863

ISBN-13: 9783531914862

Universitäten entwickeln sich gegenwärtig zu Akteuren. Auf diesen Nenner bringt Frank Meier den Transformationsprozess, der hinter vielen Reformen nicht nur im deutschen Hochschulsystem steht. was once zum einen den institutionellen Wandel der Hochschulorganisation mit all seinen praktischen Implikationen beschreibt, verweist zum anderen auf ein Grundlagenproblem der allgemeinen Soziologie: Inwieweit können Organisationen überhaupt instruktiv als Akteure, additionally als verantwortliche Handlungsträger verstanden werden? Die Akteurkonzeption, die der Autor hier vorschlägt und zu seiner Untersuchung nutzt, eröffnet neue Perspektiven für die theoriegeleitete examine der Hochschule, aber auch anderer Typen von Organisationen.

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So kann dieser auch auf Fälle angewandt werden, in denen die Angemessenheit der Konstruktion zwar in aller Regel gegeben ist, aber im Einzelfall nicht hinterfragt wird. 52 2 Quellen der Akteurtheorie wärtig ist oder in jedem einzelnen Moment auf ihre Plausibilität hin befragbar wäre, der komplexitätsreduzierende Charakter der Fiktion ginge in diesem Falle ja verloren (Schulz-Schaeffer 2007: 200). Auf der anderen Seite sind Mythen mit dem entsprechenden theoretischen Aufwand durchaus hintergehbar (etwa der Mythos „Akteur“ durch den Neo-Institutionalismus oder, wie wir im nächsten Abschnitt sehen werden, noch radikaler durch die Theorie sozialer Systeme), wenn sich eine solche Entzauberung von Mythen auch nur begrenzt im Alltag weiterleben lässt.

3 Der Akteur in der Theorie sozialer Systeme Während Handlungen in der akteurzentrierten Handlungstheorie als theoretische Grundelemente gelten, distanziert sich die luhmannsche Theorie sozialer Systeme (dazu vor allem: Luhmann 1984, 1995) in fundamentaler Weise vom Handlungskonzept selbst. 57 Luhmann (1987: 321) geht es, wie er selbst formuliert, „selbstverständlich nicht um einen Verzicht auf den Handlungsbegriff schlechthin, sondern um seine Rekonstruktion als Konstrukt von Zurechnungsprozessen im Kontext von Selbstbeobachtungen sozialer Systeme“.

Wie auch die Mitglieder selbst keine andere Wahl, als die Gesamtorganisation als Zurechnungsadressaten für Handlungen, Normerwartungen und Sanktionsmaßnahmen in Anspruch zu nehmen“ (Geser 1990: 405). Aus der Perspektive von Schimank und Scharpf muss eine solche „Zwangszurechnung“ theoretisch unbefriedigend erscheinen, da sie gerade einer solchen Organisation notgedrungen Handlungsfähigkeit zubilligt, die nicht die vermuteten Akteurattribute aufweist. Die Differenzen zwischen den Argumenten Schimanks und Scharpfs auf der einen Seite und Gesers auf der anderen Seite geben Anlass, deren gemeinsame Prämissen zu überprüfen.

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Die Universität als Akteur: Zum institutionellen Wandel der Hochschulorganisation by Frank Meier


by William
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