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By Harald Haarmann

Kurzbeschreibung

Europäische Sprachen weisen in Wortschatz und Grammatik erstaunliche Ähnlichkeiten mit östlichen Sprachen wie dem Persischen und dem Sanskrit auf. Wie kommt es zu dieser Verwandtschaft in einem so weiten Raum von Westeuropa bis Indien? Harald Haarmann beschreibt anschaulich, was once wir über die Ursprache der Indoeuropäer und ihre Urheimat in der südrussischen Steppe wissen, und erklärt, wie die berittenen Steppennomaden ab dem 4. Jahrtausend v. Chr. nach Westen und Osten gewandert sind, wo sie sich mit vorindoeuropäischen Kulturen vermischten und schließlich in Persien, Indien, Westeuropa und andernorts sesshaft wurden. Nicht nur die Sprachen der Indoeuropäer legen Zeugnis von dieser Entwicklung ab, sondern auch ihre Mythen sowie archäologische Funde.

Über den Autor

[Prof. Dr.] Harald Haarmann gehört zu den weltweit bekanntesten Sprachwissenschaftlern.

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Wenn sich der Ackerbau also nicht mit migrierenden Indoeuropäern verbreitet hat, dann besteht auch keine Veranlassung, die indoeuropäische Urheimat in Anatolien zu suchen. Als einzige schlüssige Alternative bleibt die Annahme von Migrationen aus dem Osten Europas, und zwar nicht von Ackerbauern, sondern von Viehnomaden, die sich – wie schon vor ihnen die Jäger und Sammler – im Zuge ihrer Westbewegung akkulturierten.  2).  Chr.  Chr. die britischen Inseln besiedelten, reine Ackerbauern. Allerdings haben nicht die Kelten die Technologie des Pflanzenanbaus nach Britannien gebracht.

Sechtn, mittelkymr. seith, latein. septem, altnord. sjau, altengl. seofon, got. sibun, litau. septynì, altkirchenslav. sedmi, russ. sem’, alban. shtatë, griech. hepta, armen. ewt’n, hethit. sipta-, avest. hapta, altind. saptá, tochar. a. Aber das Indoeuropäische ist nicht nur graue, schemenhafte Vorgeschichte. Im Gegenteil: Der wohl markanteste Faktor in der Geschichte der Kulturlandschaften Europas ist die Indoeuropäisierung, die Ausbreitung indoeuropäischer Kulturen und Sprachen.  Chr. fortsetzt, ist nicht nur charakteristisch für Europa, sondern auch für das südliche Asien, in einer breiten Zone, die sich von Anatolien über das iranische Hochland und Zentralasien bis nach Indien erstreckt.

Bei den Inselkelten gab es zwei mächtige Gottheiten, deren wichtigstes Attribut das Pferd ist, die Macha in der irischen Tradition und Rhiannon (wörtl. ‹Große Königin›) bei den Walisern. Für die Hethiter war das Pferd als Reittier und sakrales Symbol gleichermaßen von Bedeutung; Schutzpatronin war die Göttin Pirwa (auch in den Namenformen Perwa und Peruwa), ihr Attribut war das Pferd. Auch in der griechischen Mythologie werden Gottheiten und Pferde assoziiert. Von Demeter heißt es, dass die Göttin die Gestalt einer Stute annahm, um Poseidon zu entkommen, der ihr nachstellte.

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Die Indoeuropäer: Herkunft, Sprachen, Kulturen by Harald Haarmann


by Kenneth
4.2

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